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Antworten:
Kein Rauch - geht das?
Durch die Verbrennung von Bioalkohol entsteht
keinerlei Rauch und kein schädliches Abgas. Das Ergebnis der
Verbrennung besteht aus Wärme. "Wasserdampf" und
etwas CO². Vergleich: Sie atmen Luft ein und CO² aus.
Sie sollten nur wie gewohnt den Raum ausreichend belüften,
um für angemessenen Luftwechsel zu sorgen.
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Wie viel Wasserdampf
entsteht bei der Verbrennung?
Nur soviel als hätten Sie einen Luftbefeuchter
im Raum.
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Brauche ich eine Genehmigung
vom Vermieter oder Schornsteinfeger?
Nein. Unsere offenen Kamine unterliegen weder
der Feuerstättenverordnung, noch der Musterbauordnung, da unsere
Kamine nicht "fest mit baulichen Anlagen verbundene Feuerstellen"
sind.
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Gibt dieser offene Kamin
Wärme ab?
Unsere offenen Kamine wurden vorrangig dafür
geschaffen um Ihnen in ihrem Heim die wohlige Atmosphäre und
das angenehm beruhigende Flammenbild eines offenen Feuers zu ermöglichen.
Natürlich entsteht wie bei jedem Brennvorgang auch bei unseren
Kaminen das "Nebenprodukt" Wärme. Die Fachliteratur
gibt an, dass 1 Liter Ethanol eine Wärmeleistung von 7,16 KW
oder 7160 Watt erzeugt. Bei einem Verbrauch von bis zu 0,50 Liter
Bioethanol pro Stunde also bis zu 3,58 KW.
Im Vergleich erhalten sie von einem elektrischen Heizgerät
1,0 / 2,0 KW Leistung.
Diese Wärmeabgabe, die Größe des Flammenbildes und
der Verbrauch sind mittels eines Regulierschiebers in unserem Brennsystem"POWERFLAME"
einstellbar. Dies ist gerade in der Übergangszeit von Sommer
auf Winter usw. ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt.
Ihre normale Heizung können Sie sich in dieser Zeit oftmals
sparen.
Ebenso ist es möglich unser BIO - KAMINFEUER von einem Augenblick
auf den anderen zu beenden. Im Gegensatz zu vielen anderen Fabrikaten
müssen Sie nicht abwarten bis das Feuer zu Ende gebrannt ist,
wodurch der Verbrauch an Brennstoff natürlich erheblich ansteigt.
Unser POWERFLAME-System lässt sich also immer dann verschließen,
wenn sich Ihr Besuch verabschiedet hat oder wenn Sie z. B. abends
ins Bett gehen wollen. Am nächsten Tag, oder bei Bedarf, können
Sie das Feuer (ohne neu Bioalkohol nachfüllen zu müssen)
wieder von neuem entfachen und genießen.
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Woraus bestehen die
Kamine?
Aus hochwertigem MDF, Edelstahl,geschliffen, poliert
oder gebürstet, wahlweise Granit oder Marmor. Sämtliche
Kamine aus MDF können Sie übrigens in allen RAL-Farben
nach dem RAL-Farbenkatalog bestellen. Durch die Kombination der
vielen unterschiedlichen Materialien und Möglichkeiten bieten
wir Ihnen über 1000 unterschiedliche Variationen.
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Woraus bestehen unsere
"Holzscheite"?
Unsere Holzscheite bestehen aus einer Hartkeramikmischung,
sind bis zu 1200 °C feuerfest und daher immer wieder verwendbar.
Bitte bedenken Sie, dass die ebenfalls angebotenen wesentlich billigeren
Holzsets aus (Iso)-Leichtkeramik im Endeffekt einen Totalverlust
darstellen (fehlende Hitzebeständigkeit), da Sie nach ca. 1
Jahr auseinanderbrechen und damit unbrauchbar geworden sind.
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Wieviel kostet das Befeuern
der Kamine?
Ein herrlich loderndes Feuer in unseren offenen
Kaminen kostet nicht wesentlich mehr als das Befeuern eines herkömmlichen
Kamins. Und das ohne Holzmachen, Funkenflug und übermäßiger
Staubentwicklung. Asche fällt auch nicht an und muss demnach
auch nicht entsorgt werden. Die Verbrauchskosten für eine gemütliche
Stunde vor dem Kamin belaufen sich bei unseren Kaminen auf, je nach
Regulierung der Flammengröße, ab 0,50 €, weniger
als die dazugehörige Flasche Wein. 0,5 Liter FEUROL-Bioalkohol
brennt ca. 1 1/4 bis 2 Stunden.
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Sind die Kamine transportabel?
Unsere Kamine sind komplett und aufstellfertig
und können im handumdrehen an anderer Stelle aufgestellt werden.
Ideal für jeden Umzug, Hotel, Büros, Ferienwohnung, Jagdhütte
uvm. Oder Sie stellen ihren neuen offenen Kamin im Winter in ihr
Wohnzimmer und an lauen Sommerabenden auf die Terrasse oder in den
offenen Wintergarten.
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Was bekomme Ich geliefert?
Der Lieferumfang beinhaltet eine Bedienungsanleitung,
Messbecher, Einfülltrichter, Stabfeuerzeug, den Kamin wie bestellt.
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Wussten Sie
eigentlich...?
...dass Ethanol/Bioalkoholkamine (Kamine ohne
Rauchabzug) nur genehmigungsfrei sind, wenn u. a. die folgenden
wichtigsten Auflagen erfüllt sind:
1. Der Verbrauch von 0,5 L Brennstoffmenge pro
Stunde darf nicht überschritten werden
2. Der Kamin darf nicht fest mit dem Baukörper
verbunden sein.
3. Beim Betrieb darf ein max. CO²-Gehalt in der
Raumluft von 5000 ppm nicht überschritten
werden
4. Bei wandhängendem oder wandstehendem Aufbau
des Kamins darf eine Wandtemperatur von
85°C
nicht überschritten werden.
Diese Vorgaben werden von unseren Produkten vollständig erfüllt.
Die entsprechenden TÜV-Berichte können auf Wunsch bei
uns angefordert werden. Da von anderen Anbietern oftmals nur Punkt
2 erfüllt wird, achten Sie daher bitte zu Ihrer eigenen Sicherheit
auf den Nachweis der ensprechenden Prüfprotokolle.
Wenn Ihr Kamin-ohne-Schornstein nicht
den folgenden Vorschriften entspricht:
1. Beschlüsse des Sachverständigenausschusses
Feuerungsanlagen im DIBT
2. Feuerungsverordnung
3. Muster-Feuerungsverodnung (MFeuVO)
4. Grundlegende sicherheitstechnische Anforderungen
dann gelten die hier aufgeführten
gesetzlichen Bestimmungen:
1. Abnahmebescheinigung
Bei der Aufstellung des Kamin/Ofens müssen die landesbaurechtlichen
und ggf. spezielle kommunale Vorschriften Beachtung finden. Vor
Inbetriebnahme Ihres Kamin/Ofens muss die ordnungsgemäße
Aufstellung, wie bei jeder anderen häuslichen Feuerstätte,
durch Ihren Schornsteinfegermeister bestätigt werden. Abnahmebescheinigung!
2. Schornsteinzug
Voraussetzung für eine gute Funktion des Kamin/Ofens ist die
Eignung des Schornsteins (Mindestquerschnitt, wirksame Schornsteinhöhe,
Kaminzug u. a.), die nach DIN 18160 sowie nach DIN 4705, Teil 2
und 3 beurteilt wird. Lassen Sie sich auch deshalb unbedingt vor
Aufstellung des Kamin/Ofens durch Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister
beraten und den Kaminzug prüfen bzw. messen. Als Faustregel
kann man sagen, dass der innere Schornsteinquerschnitt dem Querschnitt
der Rauchrohre zzgl. max. 20% entsprechen muss, der Mindestschornsteinquerschnitt
jedoch dem inneren Querschnitt des Rauchrohrstutzens am Kamin/Ofen.
Bei einem Rauchrohrdurchmesser (RD) von ... sollte der Schornsteindurchmesser
(SD) sein:
RD 150mm = SD min. 135 - SD max. 210mm
RD 180mm = SD min. 150 - SD max. 210mm
3. Bauarten
In der DIN 18891 werden zwei verschiedene Abnahmemöglichkeiten
der Kamin/Öfen durch den Schornsteinfegermeister dargestellt:
Bauart 1: Kamine/Öfen der Bauart 1 werden als "Öfen"
abgenommen und dürfen nur geschlossen betrieben werden. Sie
können zusammen mit anderen Öfen an einem Schornstein
angeschlossen werden. Bauart 2: Kamine/Öfen der Bauart 2 können
alternativ mit geschlossenen oder offener Feuerraumtür betrieben
werden. Sie benötigen durch ihre Feuerungseigenschaft als "offener
Kamin" auf jeden Fall einen eigenen Schornstein.
4. Sicherheitsabstände
Je nach Konstruktion des gewählten Kamin/Ofens sind Mindestabstände
zu Wänden, Möbeln und anderen brennbaren Materialien einzuhalten.
Von einwandigen Metallteilen, wie z. B. der Kochplatte, den Rauchrohren
usw. muss ein Mindestabstand von 40cm eingehalten werden. Vom offenen
Feuerraum, den Glastüren usw. ist ein Sicherheitsabstand von
mindestens 100cm einzuhalten.
5. Fussbodenschutz
Wird Ihr Kaminofen nicht auf feuerfestem Untergrund aufgestellt,
so ist er auf eine Feuerschutz-Bodenplatte zu stellen, die - nach
vorne: vom Stehrost (Holzfangstab) aus gemessen den Boden mindestens
50cm vor dem Kaminofen abdeckt. Gefordert werden könnte: Höhe
des Feuerraumbodens + 30cm! - zur Seite: von der Innenkante des
Feuerraums aus gemessen mindestens jeweils 30cm neben dem Kaminofen
abdeckt Gefordert werden könnte: Höhe des Feuerraumbodens
+ 20cm!
6. Rauchrohranschluss
Kamine/Öfen sollten wegen der besseren Zugeigenschaften mit
dem oberen Rauchrohr-Set (Top-Anschluss) angeschlossen werden. Das
senkrecht geführte Rohrstück, die sogenannte "Anlaufstrecke"
verbessert die Thermik und ist bei geringem Kaminzug besonders wichtig.
Bitte beachten Sie, dass in der Übergangsjahreszeit bei Außentemperaturen
von über 15º C Zugstörungen im Schornstein entstehen
können. Achten Sie bitte auch darauf, dass das Rauchrohr auf
keinen Fall in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragt.
7. Rauchrohre
Rauchrohre für Kamine/Öfen müssen solide und dauerhaft
sein, um Schäden durch Undichtigkeiten im Rohrsystem zu vermeiden.
Neben der Materialstärke (mind. 2mm stark!) sind Passgenauigkeit
und Dichtigkeit der Rohre besonders wichtig.
Anmerkung
Feuerungsanlagen sind immer dann gegeben, wenn die oben genannten
Beschlüsse, Vorschriften und Verordnungen bezüglich Kamine-ohne-Schornstein
(Deko-Kamine mit Befeuerung) nicht eingehalten werden. Nur dann
sind Kamine-ohne-Schornstein als Feuerungsanlagen einzustufen.
Diese sind dann grundsätzlich genehmigungs- und abnahmepflichtig!
Die übrigen Angaben, gegebenen Hinweise und Darstellungen dieses
Info-Blattes oder unserer Homepage erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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